Vermessung Girsbergtunnel
Kreuzlingen A7
Ausgangslage
| Länge: |
1'750 |
m |
| Höhenunterschied: |
84 |
m |
| Anzahl der Röhren: |
2 |
|
| Qualitätsanforderung: |
50 |
mm Durschlagsgenauigkeit |
Messung
An beiden Portalen wurde im ungestörten Bereich ein Fixpunktfeld angelegt und mittels GPS eingemessen.
Beide Röhren wurden zum Grossteil von Süden vorgetrieben. In der Rohbauphase war kein Zwischenschlag
vorgesehen, so dass beide Tunnelröhren unabhängig vermessen wurden.
Als Messinstrument wurde die Totalstation TCA 1800L der Firma Leica
eingesetzt (Standartabweichung Richtung: 1 Sekunde, Standartabweichung Strecke:
2 mm + 2 ppm).
Die Messungen erfolgten jeweils in zwei Vollsätzen in allen möglichen Kombinationen.
Vor dem eigentlichen Durchschlag wurden jeweils zwei unabhängige Kontrollmessungen durchgeführt.
Auswertung und Ergebnis
Alle Messungen wurden mit den Ausgleichungsprogrammen Neptan bzw. LTOP ausgewertet.
In der Weströhre wurde ein Durchschlagsfehler von 28 mm, in der Oströhre ein Durchschlagsfehler
von 34 mm erreicht.
Projektdaten:
Bauherr: Tiefbauamt des Kantons Thurgau
Bauausführung: 1998 - 2003
Projektleiter: Rainer Keller